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Coat of arms · Taktaal · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Tägerwilen
The coat of arms of Tägerwilen in the canton of Thurgau, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
Pfarrdorf. In der Umgebung sind keltische und römische Münzen, in der Ortschaft selber Gräber der Völkerwanderungszeit gefunden worden. Die ältesten geschichtlichen Nachrichtenw idersprechen sich. Während Schulthaiss (Beschreibung der Statt Coslantz) m eint, die St. Paulskirche zu Konstanz sei im 6. Jahrh. Filiale von T. gewesen, soll nach einer glaubw ürdigeren Ueberlieferung die Kirche T. um 900 anstelle eines Klosters erbaut worden sein, das dam als nach Konstanz verlegt wurde. Tegerwilare 1155. Im 14. Jahrh. war bei T. wieder ein Beginenhaus. Das Dorf gehörte von jeher dem Bischof von Konstanz, welcher damit die Edlen von Kastell, 1364 die von Roggwil belehnte und bis anfangs 19. Jahrh. Kollator und Gerichtsherr blieb. Der Obervogt wohnte im Schloss Gottlieben. Öffnung von 1447. 1407 tra ten 74 Einwohner aus Angst vor den Appenzellern ins konstanzische Stadtbürgerrecht. 1446 streiften die sog. Böcke von Wil bis nach T. und verbrannten dem Manz von Roggwil auf Kastell einige Häuser. Durch militärische Operationen und Einquartierungen litt die Gemeinde auch im Schwabenkrieg 1499 und beim Vorstoss der Schweden 1633. Während der Reformation nahm T. […]
HBLS, Bd. 6, S. 649 — „TÆGERWILEN“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 649 — „TÆGERWILEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934