Municipalities · TG
Coat of arms · Taktaal · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Wigoltingen
The coat of arms of Wigoltingen in the canton of Thurgau, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Rot auf grünem Dreiberg ein gold
HBLS, Bd. 7, S. 557–558 — „WIGOLTINGEN“ · in German
Origin & meaning
Die neu geschaffene politische Gemeinde wählte den Namen der vorhergehenden grössten Ortsgemeinde innerhalb der Munizipalgemeinde Wigoltingen. Deshalb wäre kein neues Wappen notwendig gewesen. Gemeindewappen mit Pflugscharen gibt es allerdings mehrere, aber kein einziges mit einem gelben Schild. Auch aus dieser Überlegung ist das neue Wappen eigentlich überflüssig. Doch offensichtlich wollte jede Gemeinde ein Motiv aus ihrem Wappen auch im neuen verewigt sehen. Zum Glück besitzen Engwang und Illhart mit dem gekrönten Löwen und dem mit Schindeln bestreuten Schild dasselbe Wappenmotiv. Mit zwei Löwen wäre das Wappen massiv überladen gewesen. Doch auch "nur" mit drei Motiven wirkt das Wappen immer noch überladen. Dann kommt noch dazu, dass im neuen Wappen fünf Farben zu finden sind, was eindeutig zu viel ist. Die Fahne präsentiert sich wesentlich besser, da wegen des quadratischen Formats den Figuren mehr Platz zur Verfügung steht.
SWF — „Wigoltingen“ (2026-07-28) · in German
History
Dorf, Munizipal - und evang. Kirchgem. König A rnulf schenkte 889 seinem Getreuen Diethelm einen Hof in villa Wigoltinga. Um 900 kam die Kirche samt einem Kelnhof durch den Bischof Salomo III. an das Kon stan ter Domkapitel. Dieses Besitzverhältnis wurde von Barbarossa 1155 bestätigt und bestand bis zum Untergang der alten Eidgenossenschaft. Den Kirchensatz besorgte der Dompropst. Die niedere Gerichtsbarkeit gehörte zum Teil ebenfalls dem Domkapitel, zum ändern Teil dem Schlossherrn von Altenklingen. In dem ausgedehnten Kirchspiel machten sich die Tochterkirchen Lipperswil um 1250, Märstetten 1465 und Wäldi 1724 selbständig, während Raperswilen heute noch Filiale von W. ist. Das Kirchenchor mit dem gotischen Sterngewölbe entstand um 1504. Die ganze Gem. wandte sich 1528 dem neuen Glauben zu; doch erzwang es der katholische Gerichtsherr Ulrich von Landenberg auf Altenklingen 1533, dass für seine Familie wieder ein Altar in die Kirche gestellt wurde. In dessen hörte die Messe auf, als 1585 die reformierte Familie Zollikofer auf Altenklingen einzog. Im 17. Jahrh. unterschied man das obere Kirchspiel mit Raperswilen, Helsighausen, Sonterswilen, Schm idholz, halb Wäldi, Illh artu. […]
HBLS, Bd. 7, S. 557–558 — „WIGOLTINGEN“ · in German · excerpt
Municipal merger
1995: Bonau, Engwang, Illhart, Wigoltingen → Wigoltingen
SWF — „Wigoltingen“ (2026-07-28) · in German
Sources
- HBLS, Bd. 7, S. 557–558 — „WIGOLTINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Wigoltingen“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Former municipalities
These former municipalities are now part of Wigoltingen:
- Engwangmerged in 1994
- Illhartmerged in 1994