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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Canobbio
The coat of arms of Canobbio in the canton of Ticino, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
Gem. und Pfarrei des Dekanats Sonvico. Alte Namensformen: Canubio, Canobio. 1908 entdeckte man da ein römisches Grab. C. wird 857 erwähnt; um diese Zeit war das St. Am brosiuskloster in Mailand dort begütert. 726 soll nach einer gewöhnlich als Fälschung angesehenen Urkunde Luitprand, der Lombardonkönig, u. a. der Abtei S. Pietro in cielod ’oro von Pavia in C. gelegene Güter geschenkt haben. 1110 bestätigte immerhin Kaiser Heinrich V. der genannten Abtei diese Besitzungen. Ein Rechtsstreit zwischen dem Am brosiusklosteru. dem Bischof von Corno wurde 1187 von Gregor VIII. zu Gunsten des erstem geschlichtet. Unter der Herrschaft des Herzogs von Mailand in der ersten Hälfte des 15. Jahrh. musste C. 9 Soldaten und Krieg sgerät stellen. 1484 wurde das Dorf von der Pest heimgesucht. In kirchlicher Hinsicht gehörte G. bis 1472 zur Pfarrei Lugano und von da an zu derjenigen von Cornano. 1643 wurde es eine selbständige Kirchgemeinde. Die St. Sirokirche bestand schon 1591. Bevölkerung: 1591, 40 Haushaltungen; 1643, 164 Einw.; 1801, 153; 1900, 362; 1920, 527. Taufregister seit 1671, Eheregister 1680 und Sterberegister 1672. — Hidber: Urkundenregister. — BStor. 1881, 1884, 1904, 1908. […]
HBLS, Bd. 2, S. 506–507 — „CANOBBIO“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 506–507 — „CANOBBIO“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934