Municipalities · UR
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Hospental
The coat of arms of Hospental in the canton of Uri, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Silber ein schwarzer, rotbewehrter, aufgerichteter Bär (Varianten), fin Ursern um die Mitte des 15. Jahrh., in Luzern im 14. Jahrh. Aeltestes Vorkommen in Ursern 1285 mit
HBLS, Bd. 4, S. 304–305 — „HOSPENTAL“ · in German
History
Gem. und Pfarrei Der ältere deutsche Name Ospitai oder Hospital kommt offenbar vom lateinischen Hospitaculum (Herberge, Spital) und deutet auf römischen Ursprung. H. verdankt seine Entstehung und seine Bedeutung dem Verkehr über den St. Gotthard. Auf einem Hügel über dem Dorfe erhebt sich jetzt als Ruine der ehemals feste Edelsitz derer von Hospental, dei früher gerne als Langobardenturm bezeichnet wurde. 1412 kam dieser Wohnturm als Erbstück an die Gebrüder Walter und Hans Meyer von Altdorf und 1425 durch Kauf an Jenni Switer von Ursern. Am 25. ix. 1669 brannte die Ortschaft nieder. Dass die Kapelle und Pfründe unserer Lieben Frau zu H. schon im 14. Jahrh. bestand, darf als sicher angenommen werden, obschon urkundliche Zeugnisse erst aus dem 15. Jahrh. vorliegen. Als Besonderheit ist wegen ihres italien. Charakters die Offlzi-Bruderschaft (1718) hervorzuheben. Bartholomäus Schmid, der Architekt der jetzigen Pfarrkirche (1706), erbaute 1718 auch die Kapelle zu St. Karl und stiftete 1727 eine eigene Pfründe dazu. 1886 wurde H., bisher eine Filiale von Andermatt, eine selbständige Pfarrei und 1888 auch eine selbständige Gemeinde. Eine Volksschule ist schon im 17. Jahrh. […]
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Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 304–305 — „HOSPENTAL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934