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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Ardon
The coat of arms of Ardon in the canton of Valais, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →von Rot mit zwei gekreuzten goldenen Schlüsseln
HBLS, Bd. 1, S. 460 — „ARDON“ · in German
History
In dieser Ortschaft wurden Spuren der römischen Herrschaft und vielleicht die Ruinen eines Tempels zu Ehren der Göttin Isis entdeckt, ausserdem Grabstätten aus dem Mittelalter ohne Totenbeigaben. Frühere Formen: Ardun, Arduns, Ardunum, Ardano. A. bildete früher mit Chamoson, St. Pierre und Magnou eine einzige, dem Bistum Sitten gehörende Herrschaft, wurde diesem aber zweimal durch die savoyische Kastlanei Conthey-Hcrens entfremdet. Nach dem Krieg zwischen dem Grafen Peter von Savoyen und dem Bischof Heinrich von Raron kam es 1260 zum siegreichen Savoyen, fiel ab er 1268 durch eine He be re in kunft mit dem Grafen Philipp an Sitten zurück. Jedoch verlangte Amadeus VII., der Rote Graf, der Sieger über den Bischof, wie sein Vorgänger, dass die Morge von Conthey die Grenze zwischen dem bischöflichen und dem savoyischen Wallis bilden sollte. Im Mittelalter verwalteten ein Meier und ein Vitztum im Namen des Bischofs die Baronie Ardon-Chamosou, welche auf dem Platz St. André in Chamoson Gericht hielten. Der Vitztum üb te clie Gerichtsbarkeit in den Monaten Mai und Oktober, der Meier in den ändern Monaten aus. Das Mciertum gehörte den Edlen von Chamoson, dann denjenigen von Pont de St. […]
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Earlier name forms
Ardun, Arduns, Ardunum, Ardano
HBLS, Bd. 1, S. 460 — „ARDON“ · in German
Sources
- HBLS, Bd. 1, S. 460 — „ARDON“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934