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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Bourg-Saint-Pierre
The coat of arms of Bourg-Saint-Pierre in the canton of Valais, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Blau eine silberne Zinnenmauer
HBLS, Bd. 2, S. 350–351 — „BOURGSAINTPIERRE“ · in German
History
Dorf und Gem., wichtig wegen seiner Lage an der Strasse nach dem St. Bernhard. Es bestand dort ein Kloster, das 1011 von Rudolf III. von Burgund der Königin Irmengard geschenkt wurde. B. St. P. gehörte in der Folge den Grafen von Savoyen, die ihm Freiheiten und Privilegien bezüglich des Warentransports über den Grossen St. Bernhard gewährten. Das noch 1323 erwähnte Schloss gehörte der Reihe nach den d ’Allinges, de St. Joire und de Quart. Nach der Eroberung des Unterwallis erneuerten die Zehnten des Oberwallis die Freiheiten von B. St. P., das 1605 huldigte. Die Herren des Dorfs waren die de Fahy, deren Rechte 1615 zurückgekauft wurden, und die de Jacodi, die gegen 1770 ausstarben. B. St. P. hing in ziviler wie in militärischer Hinsicht von St. Maurice ab; 1808 löste es seine letzten Abgaben ab. 1800 zog die französische Armee durch das Dorf nach Italien; Bonaparte logierte in der Ortschaft und wurde von einem der Einwohner über den Berg geführt. Nach einer in der Kirche erhaltenen Inschrift soll diese gegen das Jahr 1000 von Hugues, Bischof von Genf, wieder aufgebaut worden sein. Der romanische Kirchturm stammt aus dieser Zeit. B. St. P. bildete seit dem 11. Jahrh. eine Pfarrgem. […]
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Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 350–351 — „BOURGSAINTPIERRE“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934