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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Leytron
The coat of arms of Leytron in the canton of Valais, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Blau ein ro ter Schrägbalken über einer goldenen Lilie, belegt mit zwei weissen Tauben und überhöht von einem weissen Halbmond
HBLS, Bd. 4, S. 683 — „LEYTRON“ · in German
History
Gem., die auch die Dörfer Produit, Montagnon, Les Places und Dugny umfasst. L. gehörte urspr. der Kirche von Sitten und ging dann, man weiss nicht infolge welcher Umstände, an Savoyen über; mit Riddes und Fully war es seit dem 12. Jahrb. der Kastlanei Saillon zugeteilt. Es wurde von einem Vitztum und einem Metra! verwaltet; der letzte Inhaber der Metralie, Jean Chambrésy, trat dieses Amt Ende des 16. Jahrh. an die Gem. ab L. war dem Schloss Saillon zu verschiedenen Leistungen, besonders militärischer Art, verpflichtet; sein Metral war Kommandant der Mannschaft. Die Bevölkerung hatte zum Unterhalt der Rottendäm me und -brücke in Saillon und in Brançon beizutragen. Unter der Herrschaft der Oberwalliser war für die Kastlanei der Gouverneur von St. Maurice die obere Instanz; man appellierte in Gerichtssachen vom Kastlan von Saillon und vom Vitztum an jenen. Vom 13. Jahrh. an wird in L. eine Gemeindeorganisation sichtbar; die Leute der Kastlanei vereinigten sich im plaid unter dem Vorsitz des Vitztums zur Behandlung der öffentlichen Angelegenheiten. Nach dem grossen Brand von 1550 und dem Bergsturz des Mont Ardeva von 1570 wurde der Gem. […]
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Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 683 — „LEYTRON“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934