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Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Saint-Gingolph
The coat of arms of Saint-Gingolph in the canton of Valais, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →History
An der französisch-schweiz. Landesgrenze gelegene Ortschaft, die eine schweizerische und eine französische Gem. um fasst. St. G. im Vieux Chablais bildete den Mittelpunkt einer der Abtei Abondance HBLSVI ---- 1 SAINT JULIEN gehörenden Herrschaft, die dort einen Meyer, später einen Kastlan hielt. 1475 huldigte das Dorf den sieben Zenden des Oberwallis. Der Vertrag von 1569 mit Emanuel Philibert von Savoyen bezeichnete die Morge als Grenze; das rechte Ufer war schweizerisch, das linke savoyisch. Der Abt von Abondancet rat St. G. an Jacques Dunant, Herrn von Grilly und Saint Paul, um 100 Taler und einen jährlichen Zins von 200 11. ab. Die Walliser anerkannten auf dem rechten Ufer die Ansprüche der Herren von Grilly, die ihre Herrschaft den Tornery von Vevey verpfändeten und später Jakob von Riedmatten um 4000 Taler verkauften. Die Familie Riedmatten behielt ihren Besitz bis 1798. Das Schloss ging von den Grilly an die Riedmatten über, später an die Rivaz, endlich an die Bürgerschaft von St. G., die daraus ihr Gem eindehausmachte. Die erste Kirche von St. G. gehörte im 12. Jahrh. der Abtei Ainay; auf dem linken Ufer der Morgestehend, war sie im Bistum Genf; […]
HBLS, Bd. 6, S. 11 — „SAINTGINGOLPH“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 11 — „SAINTGINGOLPH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934