Municipalities · ZH
Coat of arms · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Seuzach
The coat of arms of Seuzach in the canton of Zurich, Switzerland: origin, meaning and history of the municipal arms — with blazon, and as a collectible in the Swiss arms album.
View in the album →in Silber ein steigender Rappe, rot gesattelt und rotg ezäu nt
HBLS, Bd. 6, S. 374–375 — „SEUZACH“ · in German
History
Pfarrdorf und Gem. mit Ober- und Unter-Ohringen. Der Name ist abgeleitet von sauciacum = Weidengestrüpp. Soezach im 14. Jahrh.; dann Souzach, Soitzach, Seuzach. Der Ort gehörte zur Herrschaft Kiburg, kam mit dieser an Zürich und bildete einen Bestandteil des «Innern Amtes» bis 1798. Während der Helvetik gehörte er zum Distrikt Andelfingen, in der Mediationszeitzum Bez., später Oberamt Winterthur. Die Kirche wird bereits 1275 im Zehntbuch des Bistums Konstanz erwähnt. Der jetzige Bau stammt aus der Zeit kurz vor der Reformation, wurde 1646 erweitert, 1733 erneuert. 1748 wurde durch die En tzün dung eines unter dem Kirchendach verwahrten Pulvervorrats dieses abgeworfen. Renovationen: 1772, 1783, 1825, 1848 und 1901. Der Pfarrsatz kam 1494 durch Kauf an den Spital in Winterthur und verblieb bei diesem, später bei dem Rate der Stadt, bis 1856. Der 1523 gewählte erste reformierte Geistliche, Heinr. Goldschmied, versah S. zunächst von Winterthur aus, län- gere Zeit auch Hettlingen, und führte für seine Pfarreien • den Kirchengesang wieder ein. Der 1600 zu S. gegründete Sängerverein ist wohl der älteste des Kantonsgebietu Eine Sekundarschule besteht seit 1837. Nördlich von S. […]
HBLS, Bd. 6, S. 374–375 — „SEUZACH“ · in German · excerpt
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 374–375 — „SEUZACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934