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Bösingen
Les armoiries de Bösingen dans le canton de Fribourg (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gem. und Dorf. Erste Erwähnung 1148. Spuren römischer Besiedelung und Burgundergräber. Die Grafen von Tierstein besessen dort Lehen und den Zehnten, der seit 1423 zwischen dem Bürgerspital in Freiburg und Jakob von Prarom an geteilt wurde. Die Lehen gingen in der Folge an Jakob von Endlisberg über und alle Rechte schliesslich an die Stadt Freiburg. Kirchlich gehörte B. 1228 zum deutschen Dekanat Freiburg. Die heute ausser Gebrauch stehende St. Cyriacus-Kapelle mit römischem Mosaikboden dürfte in die Zeit Rudolfs II. von Hochburgund hinaufreichen; es war die ursprüngliche Pfarrkirche, die durch Königin Bertha der Abtei Peterlingen geschenkt wurde. Später gelangte sie an die Deutschherren in Bern (vor 1360) und hernach an das St. Vinzenzenstift daselbst. Sie war ein besuchter Wallfahrtsort, geriet indessen seit der Reformation in Verfall. Die heutige dem hl. Jakobus geweihte Kirche dürfte dem 14. Jahrh. angehören und wurde 1788-1795 durch einen Neubau ersetzt. Geburtsund Sterberegister seit 1739, Eheregister seit 1760.
HBLS, Bd. 2, S. 310 — „BŒSINGEN“ · en allemand
Première mention
1148
HBLS, Bd. 2, S. 310 — „BŒSINGEN“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 310 — „BŒSINGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934