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Corminboeuf
Les armoiries de Corminboeuf dans le canton de Fribourg (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →In Gelb der Heilige Georg auf schwarzem, rot gezäumten und gesattelten Pferd, in weissem Harnisch mit rotem Mantel und rotem Federbusch, bewehrt mit rotem Schild mit weissen Kreuz, eine gelbe Lanze in den Rachen eines grünen Drachen stossend; in rotem Schildhaupt drei weisse Rosen mit gelben Butzen und grünen Kelchblättern.
SWF — „Corminboeuf“ (2026-07-28) · en allemand
Origine et signification
Der Name Corminboeuf wurde bei der Fusion beibehalten bzw. unverändert übernommen. Deshalb hätte auch das Wappen unverändert übernommen werden können. Der Wunsch, einen Teil des Wappens von Chésopelloz ins neue Wappen zu übernehmen, ist nachvollziehbar. Auf den ersten Blick scheinen aber die drei Rosen im Schildhaupt farblich nicht denen im ursprünglichen Wappen zu entsprechen. Die Wappen von Düdingen und Corbaz (2004 fusioniert zu La Sonnaz) sind ebenfalls weiss auf rotem Grund und beziehen sich auf die Familie von Duens.
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Histoire
GLS). Gem. und Dorf, seit 1173 erwähnt. 12. und 13 Gem. und Pfarrei. 1411 ist C. eines der Dörfer der Ver- Jahrh. Cormenbu und Corminbo, 15. und 16. Jahrh. zasca, die sich Amadeus VIII. von Savoyen freiwillig St. Görg nach dem Namen des Patrons seiner Kapelle ergaben. Kirchlich gehörte C. bis 1782 zur Pfarrei Vo- (Stumpf: Chronik, Karte vom Wiflispurgergauw.). Die gorno, in welchem es eine selbständige Kirchgem. wurde. Kapelle wird 1354 genannt und beherbergt eine goDie Kirche wurde zu Anfang des 16. Jahrh. gebaut und tische Statue der hl. Jungfrau. [ R. S.] 1794 vergrössert. Bevölkerung: 1801, 240 Einw.; 1920, CORM IN BŒUF, Claude JOSEPH, 1807-1878, Se115. Tauf- und Sterberegister seit 1746, Eheregister m inardirek tor von Freiburg 1840-1842, 1846-1856, 1857 seit 1782.
HBLS, Bd. 2, S. 644 — „CORMINBŒUF“ · en allemand
Appréciation héraldique
Der Heilige Georg ist im alten Wappen gemäss den heraldischen Regeln korrekt dargestellt und präsentiert sich trotz der fünf Farben gut. Allerdings handelt es bei dieser Kombination einer menschlichen Figur und zwei Tieren um ein äusserst stark gegliedertes Wappen. Deshalb führt das Einfügen eines mit drei Rosen belegten Schildhauptes eindeutig zu einem überladenen Wappen. Das Hauptmotiv, der Heilige Georg, musste aus Platzgründen massiv verkleinert werden und verliert dadurch an Aussagekraft. Äusserst unvorteilhaft ist die Ergänzung mit einem Schild, der vom linken Arm gehalten wird. Mit der rechten Hand stösst der Ritter die Lanze dem Drachen in den Mund. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit, denn der Drache befindet sich links des Pferdes. Im alten Wappen wurde die Lanze von beiden Händen gehalten und mit einer Körperdrehung konnte der Drache bekämpft werden. Dazu kommt noch die heraldische Regel, dass sich gemeine Figuren nicht überschneiden dürfen. Im alten Wappen befindet sich der Drache vollständig links vom Pferd, im aktuellen liegt er zwischen den Läufen des Pferdes und ist somit teilweise verdeckt. Mit Ausnahme von Kaltbrunn werden die Heiligen grundsätzlich mit dem Heiligenschein ( nimbus ) dargestellt. Gemäss der französischen Blasonierung sollte das auch für das Wappen von Corminboeuf gelten. Aber hier weist der Heilige Georg einen roten Kopfputz auf und gemäss den weissen, unkonturierten Stellen beidseits des Halses ist der Heiligenschein abgerutscht und befindet sich in Auflösung.
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Fusion de communes
2017: Chésopelloz, Corminboeuf → Corminboeuf
SWF — „Corminboeuf“ (2026-07-28) · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 644 — „CORMINBŒUF“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Corminboeuf“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Anciennes communes
Cette ancienne commune, aujourd'hui dissoute, a été rattachée à Corminboeuf :
- Chésopellozfusion en 2016