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Muntelier
Les armoiries de Muntelier dans le canton de Fribourg (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Rot ein schwarzer Schrägbalken, belegt mit einem natürlichen Hecht
HBLS, Bd. 5, S. 217–218 — „MUNTELIER“ · en allemand
Histoire
Gem. und Dorf, das früher zum Stadtgebiet von Murten gehörte. Murten verlieh M. 1533 das Gem einderecht, ab er sein Gebiet wurde erst 1822 endgültig abgegrenzt. Bis zum 17. Jahrb. herrschte die französische Sprache vor, aber von 1650-an gewann das Deutsche die Oberhand; die 1697 gegründete Schule war schon deutsch. 1741 zerstörte eine grosse Feuersbrunst das ganze Dorf bis auf 5 Häuser; mit Hilfe der Städte Bern und Freiburg wurde es bald wieder aufgebaut. Die 1762 abgetragene St. Mauritiuskirche von Murten stand ganz nahe beim Dorfe M.; der Friedhof, der sie um gab, wird noch heute benützt. Die Uhrenindustrie wurde um die Mitte des 19. Jahrh. eingeführt. Am Seeufer entdeckte man Pfahlbauten aus der Stein- und Bronzezeit.— Kuenlin: Diet. — Engelhard: Bez. Murten. — ASHF IV, 187; VI, 348; VII, 263. — MDBV II, 289. — Carl Müller: Lesstations lacustres (in AF 1913). — Staatsarch. Freiburg. — Arch. Murten. [R. M.] MUNTPRAT. Konstanzer Geschlecht, das im Thurgau bedeutende Besitzungen hatte und unter dem Namen «M. von Spiegelberg» 1550 in den Reichsadelsstand erhoben wurde. Wappen: geteilt von Schwarz und Silber mit drei (2,1) Lilien in gewechselten Farben. […]
HBLS, Bd. 5, S. 217–218 — „MUNTELIER“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 217–218 — „MUNTELIER“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934