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Riaz
Les armoiries de Riaz dans le canton de Fribourg (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau (oder Rot) ein goldenes Rad
HBLS, Bd. 5, S. 629–630 — „RI AZ“ · en allemand
Histoire
Dorf und Gemeinde. Alte Namensformen: lat ein. Roda, 10. Jahrh.; Rota, Rotavilla; Dialekt: Rua, Ruaz; franz.: Rya, Ratleville; deutsch zum Rad. R. war zur römischen und burgundischen Zeit besiedelt, wie die Ausgrabungen von Tronchebélon ergeben. Der grössere Teil des Dorfes scheint zum Königsgut und nicht zur Grafschaft Ogo gehört zu haben. Rudolf III., König von Burgund, schenkte R. 1011 seiner Gattin Irm engard, die es ihrem Sohne Hugo, Bischof von Lausanne, ab trat. Letzterer schenkte es seinerseits dem Kapitel der Kathedrale, welches das Dorf 1291 wieder dem Bischof zurückgab. 1536 stellte sich R. unter den Schutz des Kts. Freiburg, gehörte zur Vogtei Bulle 1536-1798, zum Bez. Bulle 1798-1848, von da an zum Greyerzbezirk. 1195-1196 schloss der Graf Rudolf von Greyerz in R. Frieden mit dem Lausanner Kapitel; er verzichteteu. a. auf seine Ansprüche auf das Dorf. R. wurde 1253 im Kriege zwischen den Kiburgern und Freiburg von den Freiburgern eingeäschert. 1330 griffen die Leute von Tour de Trême in ihrer Fehde mit Bulle das Dorf an und verbrannten einen Teil davon. R. bildete schon im 14. Jahrh. eine Gemeinde. Auf den Höhen von R. […]
HBLS, Bd. 5, S. 629–630 — „RI AZ“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 629–630 — „RI AZ“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934