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Avers
Les armoiries de Avers dans le canton de Grisons (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
1372 vallis Averi (rom anischava = Wasser). Im vordem, romanischen Teil des 7 Stunden langen Tales liegen die Dörfchen Ausser- und Innerferrera (Canicül), Cam psut und Cresta. Das Hau pttal der Landschaft Avers besteht aus dem «Untertal» mit Campsut und Crot (Cröt) und dem «Obertal» mit dem politischen Hauptort Cresta und einer Anzahl Höfe. Zu oberst im Tal in 2133 m Höhe ist Juf oder Giuf der höchstgelegene, das ganze Jahr hindurch bewohnte Ort der Alpen. Ueber die mittelalterliche Geschichte des Tales ist nicht viel bekannt. Frühestens im 1 4., vielleicht erst im 1 5. Jahrh. wurde das Tal durch deutsche Walser besiedelt. Die Edlen von Marmels (Oberhalbstein) und im Bergeilwohnende Salis waren im Avers begütert, und erstere wurden vom Bischof mit der Vogtei über dieses Tal belehnt. In diesem Zusamm enAVIANO hang erklären sich auch die Güter des Hospizes St. Peter auf dem Septim er in Ausser- und Inner Cresta und Juf. Wie anderwärts, so schaffen sich auch hier diese deutschen Kolonisatoren ihre eigenen, den Walsergebräuchen entsprechenden Rechtseinrichtungen. Frei wählen sie den Ammann und das Gericht, und nach und nach geht auch die hohe Gerichtsbarkeit auf die Ammannschaft über. […]
HBLS, Bd. 1, S. 539–540 — „AVERS“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 1, S. 539–540 — „AVERS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934