Communes · GR
Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Fideris
Les armoiries de Fideris dans le canton de Grisons (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Pfarrdorf und Badeort, der bis zum Auskauf des Prätigaus von Oesterreich 1649 zu Herrschaft und Gericht Castels, seit der Trennung des Gerichts in die 2 Halbgerichte Luzein und Jenaz zu letzterem gehörte. Die Kirche, 1461 an Stelle einer 1443 bezeugten Kapelle erbaut und dem hl. Gallus geweiht, ist die erste der vielen unter dem kunstliebenden Bischof Ortlieb von Brandis in Graubünden neu oder um gebauten Kirchen. Bis 1523 Filiale der Pfarrkirche Schiers, erhielt sie 1524 einen eigenen Priester. Spätestens 1533 fand die Reformation Eingang, wahrscheinlich von Jenaz aus, mit dem es bis um 1570 und zeitweise auch später einen gemeinsamen Pfarrer hatte. Bald nachher lösten die Gm eindeleute den greossen und kleinen Zehnten ab. In der Nähe des Dorfes, nach der Ueberlieferung, in der Gegend der heutigen Gemeindesäge, stand einst die längst verschwundene Burg Valera, der Stammsitz der Familie Valär. Eine halbe Stunde ob dem Dorfe liegt das Bad Fideris mit kräftiger Sauerquelle. 1497 war es von Kaiser Maximilian an Heinrich Matheis aus dem Prä.igau verliehen; […]
HBLS, Bd. 3, S. 162–163 — „FIDERIS“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 162–163 — „FIDERIS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934