Communes · GR
Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Madulain
Les armoiries de Madulain dans le canton de Grisons (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau eine silberne, quergestellte Sense, begleitet von 3 goldenen Sternen
HBLS, Bd. 4, S. 799–800 — „MADULEIN“ · en allemand
Histoire
Gem. und Dorf; Madulene 1139. Bis zu Anfang des 16. Jahrh. bildete M. ein Glied der grossen Talgemeinde Oberengadin, welches 1139 durch Kauf von den Grafen von Gamertingen an den Bischof von Chur überging. Als sich die Talgem. Oberengadin in zwei Hälften trennte, gehörte M. zu «Unter der Amselquelle (rom. Suot fontana Merla)». Bei der Auflösung der grossen Talgemeinde 1543 wurde ihm sein eigenes Territorium zugeteilt. Die heutige gotische Kirche stammt aus dem Ende des 16. o ler Anfang des 17. Jahrh. Urspr. war sie nur eine zur Pfarrei Zuoz gehörige St. Bartholomäuskapelle, die 1441 zum ersten Male erwähnt wird. Ob dem Dorfe steht die für die Geschichte des Tales wichtige Burg Guardaval (s. d. und. Art. Engadin). [B. Mathieu.] MADUTZ. Glarner Geschlecht in Matt (Sernftal), hier 1851 eingebürgert (urspr. Bürger von Undingen bei Reutlingen, Württemberg). — [ j. j. k. - m. ] — Johann, 1800-1861, Bürger von Matt 1851. Von Beruf Schneider, unternahm der passionierte Gemsjäger von 1834 an Bergbesteigungen und bildete sich allmählich zu einem der bedeutendsten Bergführer seiner Zeit aus. Erstbesteigungen: 1835 Piz Linard, Piz Palü; 1846 Scesaplana, Ostgipfel des Monte Rosa; […]
HBLS, Bd. 4, S. 799–800 — „MADULEIN“ · en allemand · extrait
Première mention
1139 · Madulene 1139
HBLS, Bd. 4, S. 799–800 — „MADULEIN“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 799–800 — „MADULEIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934