Communes · GR
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Schmitten (GR)
Les armoiries de Schmitten (GR) dans le canton de Grisons (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Dorf; es erhielt seinen Namen von einer alten, im Zusammenhang mit verschiedenen Blei-, Kupfer- und Eisengruben betriebenen Schmiede. Später wurde die Schmiede zu Sch. aufgelassen und das dortige Erz in die Filisurer Schmelzhütte geführt. Der Bergbau in dieser Gegend lässt sich schon im 14. Jahrh. nachweisen. Die zum Teil hoch oben am Berg liegenden verseli. Gruben gehörten der Gemeinde und wurden von ihr verliehen. Noch 1648 ist von Erz- und Bleiführen aus Schm ittener Gebiet nach Filisur die Rede. Bis 1480 bildeten Alvaneu, Sch. und Wiesen eine Gemeinde. 1490 soll nach einer nicht mehr erhaltenen Urkunde auch die kirchl. Trennung der dortigen St. Luciuskappelle von der Mutterkirche in Alvaneu stattgefunden haben. Eine im Archiv von Sch. vorhandene Urkunde lässt diese Trennung aber erst 1718 vor sich gehen. Der Reformation trat in Sch. nur eine Minderheit bei, die im 1. Viertel des 17. Jahrh. wieder verschwand. Geburtsregister seit 1699, Ehereg. seit 1719, Sterbereg. seit 1718. Politisch gehörte Sch. dem Zehngerichtenbund an, dessen Geschichte es teilte. Die Gem. zählte zum Gericht Beifort, von 1614 an zu Inner-Belfort, von 1851 an zum Kreise Beifort.
HBLS, Bd. 6, S. 230 — „SCHMITTEN“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 230 — „SCHMITTEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934