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Silvaplana
Les armoiries de Silvaplana dans le canton de Grisons (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gem. und Dorf. Der Name kommt von einem früher am See gelegenen ebenen Föhrenwalde Zu S. gehören die 3 Nachbarschaften Surlej, Campfer und Albanas. Der Ort erscheint urk. erst gegen Ende des 13. Jahrb., doch lässt die alte Römerstrasse, die, von Chiavenna herkomm end, hier das Tal verliess und über den Julier nach Norden führte, eine uralte Siedelung verm uten. Seiner Lage entsprechend war S. Sitz der Transportvereinigung (Porte) Sils-Silvaplana-St. Moritz. Sie besorgte den Verkehr von Maloja her über den Julier und das Engadin abwärts. Politisch gehörte S. wie Sils zum Gericht ob Fontan am erla des Hochgerichts Oberengadin im Gotteshausbund. Es besass wie dieses einen eigenen Ammann. Wichtigere Streitfälle standen dem Gerichtsammann zu, der 3 Wochen in Samaden, die 4. Woche abwechselnd in S. und Sils zu richten verpflichtet war. Seit 1851 gehört S. zum Kreis, wie vorher zum Hochgericht Oberengadin. Kirchlich bildete S. mit Sils und St. Moritz den obern Pfarrsprengel von ob Fontanam erla und besass eine Marienkirche. Der Hebertritt zur Reformation erfolgte erst um 1555, wahrsch. durch den ital. Flüchtling und Reformator Vergerius dazu veranlasst. — Kirchenbücher seit 1750. […]
HBLS, Bd. 6, S. 390 — „JSILVAPLANA“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 390 — „JSILVAPLANA“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934