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Tamins
Les armoiries de Tamins dans le canton de Grisons (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gem. und Pfarrdorf. Tum innis 1225. T. gehörte bis 1426 samt Trins zur Herrschaft Hohentrins unter den Grafen von Werdenberg-Heiligenberg, dann den Freiherren von Höwen. Nach deren Aussterben kaufte es 1568 Dr. Job. Plan ta von Rhäzüns. Nach dessen Hinrichtung kam T. an die Herren von Schauenstein. Nachdem Trins sich 1616 freigekauft hatte, beschränkte sich die Herrschaft auf T. allein. Vom letzten Schauenstein ging es Mitte des 18. Jahrh. auf die Buol-Schauenstein über. Die Reformation war schon 1546 durchgeführt. Ueber den schon zur Römerzeit begangenen Kunkelspass erhielt T. in Zeiten von Ueberschwemmungen des Churer Rheintals oft regen Handelsverkehr, der den Churer Zoll zugunsten desjenigen von Reichenau schädigte und schon 1359 ein Einschreiten des Kaisers für Chur veranlasste. Die Lage an dem militärisch wichtigen Passe, am linksrheinischen Zugang zum Oberland und am Reichenauer Brückenkopf, brachte T. manche Kriegsnöte, so 1631 und 1799 völlige Einäscherung. Nur die Kirche, die während der französischen Herrschaft im Dienste des einzige St. […]
HBLS, Bd. 6, S. 656–657 — „TAMINS“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 656–657 — „TAMINS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934