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Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Zuoz
Les armoiries de Zuoz dans le canton de Grisons (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →■ geteilt von Blau mit einem schreitenden goldenen Löwen und von Rot mit vier nach vorn schauenden Löwenköpfen nebeneinander
HBLS, Bd. 7, S. 804–805 — „ZUOZ“ · en allemand
Histoire
Gem. und Dorf, Zu zes im Reichsurbar von 831. Durch den Verkauf des oberengadin. Besitzes der Grafen von Gamertingen an den Bischof von Chur ging auch Z. vollständig an diesen über (1139), nachdem er daselbst bereits Rechte und Höfe besass. In Z. befand sich schon damals eine der 3 Hauptkirchen des Oberengadins, und der bischöfl. Ammann hielt daselbst jährlich zwei Gerichtstage ab. Z. war auch Mittelpunkt der grossen bischöfl. Hofgenossenschaft und Sitz des bischöfl. Obermeiers. Schon der Herrenhof der Grafen von Gamertingen mit dem festen Turm (la tu or), der später in den Besitz der Familie Planta überging und noch jetzt der Plantaturm heisst, hatte sich dort befunden. Durch die Belehnung der Familie von Planta in Z. mit allen Judikaturrechten, dem Kanzler- und Ammannamt 1295 wurde die Stellung von Z. als Hauptort des Oberengadins noch mehr gehoben. Als 1470 die Familie Planta auf ihre Herrschaftsrechte im Oberengadin verzichtete, behielt sie doch noch gewisse Vorrechte betr. Wahl in die Gemeindeämter von Z., die ihr bis 1798 erhalten blieben. Der Kampf gegen die Vorortstellung von Z. […]
HBLS, Bd. 7, S. 804–805 — „ZUOZ“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 7, S. 804–805 — „ZUOZ“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934