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Engelberg
Les armoiries de Engelberg dans le canton de Obwald (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
37 (Kt. Unterwalden. S. GLS). Kloster, Talschaft, Dorf und Gem. Für die Besiedelung des Tales Engelberg in vorhistorischer und frühhistorischer Zeit fehlen uns bisher die Anhaltspunkte. Drei Fundstücke der letzten zwanzig Jah re (ein Bronzebeil, ein Steinbeil (Nephrit) und ein Eisenbeil) tra ten genau in der Richtung des alten Jochweges zu Tage und belegen die Begehung dieses Passes in sehr früher Zeit. Es scheint auch nicht zu gewagt, anzunehmen, das Tal sei vor der Kloster- und Pfarreigründung nur im Sommer bei Benützung der Alpweiden, nicht aber im Winter, bewohnt gewesen. Der Stifter besass Güter in Buochs, von denen aus die Alpweiden in E. mit dem Vieh leicht zu erreichen waren. Neben ihm besitzt das Kloster Muri schon im 11. und 12. Jahrb. Alprechte in E., ähnlich andere Grundeigentüm er. Die Klostergründung erfolgte 1120 durch den Freiherrn Konrad von Seidenbüren (Gem. Stallikon, Zürich) auf seinem eigenen Grund und Boden. Der Ort hiess wohl ursprünglich Engiberg (Berg = Alpweide), das in Engilberg, Engelberg, umgewandelt wurde. Dass eine Neubenenn ung stattfand, geht aus der Pap sturk un de vom 5. IV. 1124 klar hervor. […]
HBLS, Bd. 3, S. 47–49 — „ENGELBERG“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 47–49 — „ENGELBERG“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934