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Einsiedeln
Les armoiries de Einsiedeln dans le canton de Schwytz (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →zwei rechts fliegende Raben in Gold
HBLS, Bd. 3, S. 19–22 — „EINSIEDELN“ · en allemand
Histoire
Ad Heremitas; Meginratscella; Einsiedelen 1073. — I. Kloster. Der erste Bewohner Einsiedelns, St. Meinrad, kam ca. 828 von der Reichenau her in diese Gegend, liess sich zuerst auf dem Etzel und ca. 835 im «Finstern Walde» nieder, wo er am 21. i. 861 von Räubern erschlagen wurde. Anfang des 10. Jahrh. bezog Domherr Benno, von Strassburg, die verlassene Klause, dem bald Eberhard, Dompropst von Strassburg, folgte. Um diese sammelte sich eine Klausnergemeinde, die Eberhard zur Annahme der Benediktinerregel bewog. 27. x. 947 bestätigt Kaiser Otto die neue Stiftung, verleiht ihr freie Abtwahl und Immunität, und damit den Achten die Reichsfürstenwürde. Dieser Kaiser, seine Gemahlin Adelheid, sowie Herzog Hermann von Schwaben zählen zu den grössten Woh ltätern des Klosters. Im 10. und 11. Jahrh. blühte hier das klösterliche Leben. Einsiedeln wirkte viel für die Reform der süddeutschen Klöster. Im spätem Mittelalter sank die Klosterzuchtbedenklich, da nur Mitglieder des Hochadels aufgenommen wurden. Dazu kam der 250 Jah re dauernde sog. Marchenstreit mit den Schwyzern, an die das Kloster mehr als die Hälfte seines Besitzes verlor. […]
HBLS, Bd. 3, S. 19–22 — „EINSIEDELN“ · en allemand · extrait
Première mention
1073 · Einsiedelen 1073
HBLS, Bd. 3, S. 19–22 — „EINSIEDELN“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 19–22 — „EINSIEDELN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934