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Eschenz
Les armoiries de Eschenz dans le canton de Thurgovie (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Schrägrechts geteilt von Rot mit einem goldenen steigenden Luchs und von Gold
HBLS, Bd. 3, S. 83–84 — „ESCHENZ“ · en allemand
Histoire
Gem. und Dorf. Aschinza 876, vom kelt. Tasgetio, das im ahd. zu z'Aschinza wurde (s. Hub Schmid in Fetschr. f. Bachmann, 192). Neolithische Pfahlbauten wurden 1858 im Untersee bei E. und bei der Insel Werd aufgefunden; letztere enthielten auch Fundgegenstände der Bronzeperiode. Daselbst bauten auch die Röm er eine Brücke über den Rhein. Daneben lag das römische Castrum Exsientia (Burg bei Stein). Möglicherweise liegt das alamannische Dorf E. auf den Trümmern des keltischen Gaunodurum. 876 schliesst Karl, Ludwigs des Frommen Sohn, mit Wolven in E. einen Vertrag (Rheinauer Urk. Nr. 14). 959 schenkte König Otto I. E. dem Kloster Einsiedeln; 972 wurde die Schenkung durch Otto II. bestätigt. Schon dam als muss neben der Kirche Burg auch eine dem hl. Vitus geweihte Kirche in E. bestanden haben. Aelteste Öffnung von 1296. Das Meieramt wurde vom Kloster Einsiedeln verliehen, 1296 dem Berchtold von Eschenz, 1299 nach dessen Tode dem Ritter Jakob Vogt, von Frauenfeld. Die Ed ein von Hohenklingen besassen von 1328-1409 den Oberhof im Dorf E. als Mannlehen, dann kam er durch Kauf an das Konstanzer Stift St. Stephan, von dem ihn später das Kloster Einsiedeln zurückkaufte. […]
HBLS, Bd. 3, S. 83–84 — „ESCHENZ“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 3, S. 83–84 — „ESCHENZ“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934