Communes · TG
Armoiries · Aliman5040 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons ↗
Roggwil (TG)
Les armoiries de Roggwil (TG) dans le canton de Thurgovie (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →achtfach geständert von Silber und Rot
HBLS, Bd. 5, S. 697–698 — „ROGGWIL“ · en allemand
Histoire
Pfarrdorf und Burg. Einzelfunde aus vorgeschichtlicher Zeit. Rocconwilar(r)e um 854 und 892. Nach einer unsichern Ueberlieferung hätte sich die Abtei St. Gallen 1225 gewaltsam das Lehen srecht über die Burg angeeignet. Jedenfalls verliessen die Herren von R. ihren Stammsitz spätestens 1262 endgültig. Als st. gallisches Lehen war der «Turm» 1410 in der Hand des St. Galler Bürgers Heger. Die urspr. mit dem Burgsäss verbundene Gerichtsbarkeit zu R. wurde bald davon abgetrennt und der Herrschaft Hagenwil zugewiesen. Öffnung 1432. Auch als die Eidgenossen 1460 den Thurgau erobert hatten, blieb R. unter der Hoheit des Abtes von St. Gallen. Zunächst wohnten bis 1578 die Mötteli von Rappenstein auf dem Schloss, welches 1517 als Freisitz mit Gerichtsbarkeit innerhalb des Burggrabens erklärt wurde. Dann folgten bis etwa 1650 die Studer von Winkelbach, von denen der Sitz durch Heirat an die Familie von Bernhausen zu Hagenwil und 1735 an die von Eichbeck kam. Schliesslich gehörte er kurze Zeit dem Gallus Sollet und fiel 1740 an den Lehensherren zurück. 1806 verkaufte die mit der Liquidation der Klostergüter betrau te Kommission das Schloss R. […]
HBLS, Bd. 5, S. 697–698 — „ROGGWIL“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 697–698 — „ROGGWIL“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934