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Andermatt
Les armoiries de Andermatt dans le canton de Uri (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Früher vielfach Urseren, romanisch Pont, Hauptort der Talschaft Urseren. Das Wappen von A. ist das der Talgemeinde Urseren. Urkundlich zuerst 1309 erwähnt An der Matte; die Ortschaft geht auf eine Walsersiedelung zurück, seit der Wegbarmachung der Schöllenen stark untermischtm italamanischen Volkselementen aus dem un tern Reusstal. Die Geschichte der Ortschaft A. deckt sich im allgemeinen mit der Talschaft Urseren. Eine heftige Feuersbrunst legte am 9. IX. 1766 108 Firsten in Asche. In A. fand am 12. IX. 1779 die letzte Beschwörung des Landrechtes mit Uri statt; 1799 be-, setzten nacheinander französische, österreichische und russische Truppen das Dorf. Nach dem Einmarsch der Oesterreicher bildete sich Ende Juni ein fünfgliedriger provisorischer Rat, der sich aber beim Anmarsch des Generals Gudin (16. August) wieder auflöste. In aller Ruhe ging in A. am 21 ix. die Wahlv ersamm lung vor sich; drei Tage später aber standen die russischen Vortruppen der Armee Suworoffs im Dorf, das wieder am 4. Okt. von den Franzosen okkupiert wurde. Unter der Mediationsverfassung (1803) wurde A. wie vorher Sitz der Bezirksbehörden von Urseren und blieb dies auch unter der Kantonsverfassung vom 5. v. […]
HBLS, Bd. 1, S. 394–395 — „ANDERMATT“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 1, S. 394–395 — „ANDERMATT“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934