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Leukerbad
Les armoiries de Leukerbad dans le canton de Valais (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Gold ein roter Löwe
HBLS, Bd. 4, S. 678 — „LEUKERBAD“ · en allemand
Histoire
Gem. und Dorf. 1821, 1835, 1855 und 1917 wurden zahlreiche prähistorische Funde gemacht: Plattengräber, Armbänder, Fibeln, Spangen, Keramik, Münzen vom 4. Jahrh. v. Chr. bis 4. Jahrh. n. Chr. Das sog. Walliserornament, bestehend aus 14 bis 17 auf den Armbändern eingeritzten Kreisen kommt dort häufig vor. Die grosse Zahl der gefundenen Skelette, die Art der Beisetzung, die Zahl und Beschaffenheit der in den Sarkophagen enthaltenen Gegenstände lassen auf eine ziemlich dichte, zivilisierte Bevölkerung schliessen, die schon Luxusartikel kannte und die Verstorbenen durch Kunstgegenständeehrte. Es waren offenbar Leute, die schon damals die Bäder benutzten. L. wird 1229 erstmals erwähnt; das Dorf hiess zu jener Zeit Boez, Buez (boscum). Dieser Name war bis 1500 der gewöhnliche. Die Flurnamen stam men meistenteils von romanischen Ansiedlern. 1339 ist der Bischof von Sitten Herr von L.; 1477 erwirbt Walter Supersaxo Rechte an den Warm wasserquellen, 1484 gründet er die Kirche, und sein Nachfolger Matthaeus Schiner macht, das Dorf zu einer von Leuk unabhängigen Kirchgemeinde (1501). In der Umgebung des Dorfes befinden sich etwa 20 warme Quellen; die St. […]
HBLS, Bd. 4, S. 678 — „LEUKERBAD“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 678 — „LEUKERBAD“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934