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Liddes
Les armoiries de Liddes dans le canton de Valais (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau ein roter Linksarm, der drei Blumen trägt (AHS 1925, p. 37)
HBLS, Bd. 4, S. 685 — „LIDDES“ · en allemand
Histoire
Politische und Kirchgem. Leides 1177; Ledes 1199; Legde 1256; Ligde 1259. L. gehörte im 12. Jahrh. dem Geschlecht Allinges, dann den Borgeys, von Gex, und ging 1378 an Savoyen über. Es bildete eine Metraliem itmittlerer und niederer Gerichtsbarkeit. Vom Spruch des Metrals appellierte man an das Gericht von Entremont und unter der Herrschaft der Oberwalliser an den Landvogt von St. Maurice. Militärisch unterstand die Mannschaftv. L. dem Banner von Entremont. Die seit dem 13. Jahrh. bestehende Gem. wurde von Syndics, Räten und Prokuratoren verwaltet. Die Kirchgem. reicht auf das 11. Jahrh. zurück; die Kollatur gehört seit ca. 1150 dem Grossen St. Bernhard. —• Gremaud. —• Rameau: Valais historique. — Rivaz: Topographie. — Ortsarchiv. [Ta.] LIDDES, de. Zweig des Geschlechts Allinges, das den Namenv. Liddes annahm, weil es in diesem Dorf die Aemter des Metrals und des Weibels ausübte. Es besass bis 1341 einen grossen Teil des Vizedominats Étier (Voilages). — Jacques nahm 1255 zuerst den Namen de Liddes an. Aus einem in St. Maurice niedergelassenen Zweige stamm te — Guillaume, Kanzler und Chorherr von St. Maurice gegen Ende des 14. Jahrh. […]
HBLS, Bd. 4, S. 685 — „LIDDES“ · en allemand · extrait
Première mention
1259 · Ligde 1259
HBLS, Bd. 4, S. 685 — „LIDDES“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 685 — „LIDDES“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934