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Riddes
Les armoiries de Riddes dans le canton de Valais (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Blau ein gelber Turm mit einer gelben Zinnenmauer zur Linken und einem goldenen Stern in deren Toreingang
HBLS, Bd. 5, S. 636–637 — „RIDDES“ · en allemand
Histoire
Gem. und Pfarrdorf. R. gehörte dem Domkapitel von Sitten, das dort im Besitz von Zehnten blieb, und ging im 12. Jahrh. an Savoyen über. Es bildete eine Meierei (m étralie) mit der niedern Gerichtsbarkeit; die höhere Gerichtsbarkeit war in Händen des Kastlans von Saillon. R. hatte eine strategischwichtige Lage an einem Brückenkopf der Rhone, besass ein festungsartiges Gebäude, das zu Beginn des 13. Jahrh. erwähnt wird und gegen 1300 vom Bischof Boniface von Challant. zerstört wurde. Vor 1384 erhoben dort der Bischof und später Savoyen einen Zoll. Neben der Meierei bestand seit dem 15. Jahrh. in R. ein Vizedominat, das den Edeln von Chevron und den Montheis von Leytron gehörte. Seit Anfang des 14. Jahrh bildete R. ein Gemeinwesen, dessen Einwohner bis 1742 totfallpflichtigwaren. In der Folge wurde R. dem Gouvernement St. Maurice angeschlossen. Seit dem 11. Jahrh. bildete R. eine Pfarrei, die zuerst vom Priorat St. Pierre de Clages, dann vom Bistum Sitten bedient wurde. Seine dem hl. Laurentius geweihte Kirche wurde wiederholt restauriert und vergrössert. — Vergl. Gremaud. — Rivaz: Topographie. — B. Rameau: Le Valais historique. — Gemeindearch. [Tn.] RIDDES, de. […]
HBLS, Bd. 5, S. 636–637 — „RIDDES“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 636–637 — „RIDDES“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934