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Unterbäch
Les armoiries de Unterbäch dans le canton de Valais (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Gem. und Pfarrei. Der Name ist hergenommen von den Bergbächen (3), die das Gebiet durchziehen und östlich und westlich abgrenzen. 1235 sind gewisse Hubenbauern den Herren von Raron lehenpflichtig. 1308 haben die Edeln von Visp Rechte und Besitzungen in U., die Petrus von Visp an Peter Esperlin von Baltschieder verkauft. 1307 wird Petrus gen. Buchin (Stammvater der noch blühenden Familie Bitschin) als ein Lehenträger in U. bezeichnet. Noch im 15. Jahrh. war der Viztum von Sitten Eigentüm er zahlreicher Gilten auf Gütern in U. Der ob dem Dorfe gelegene Weiler Im Holz gewann vom 13. Jahrh. an eine Bedeutung, die erst unter der Helvetik verschwand. Bereits 1299 verkaufte Junker Werner von Raron den Leuten im Holz Schnittund Wegrechte (sog. «Usferte») mit Vorbehalt der Oberherrlichkeit. 1434 treten die Brüder Hiltprand und Petermann von Raron ihre Lehen und Herrschaftsrechte auf das «Holz» den dortigen Gutsbesitzern um 290 Pfund ab. 1435 ordneten die Leute die Verwaltungen der erworbenen Hoheitsrechte, bildeten die Kastlanei oder das Freigericht von Holz, das am 10. XL 1441 vom Walliser Landtage bestätigt wurde und seine Gerichtsbarkeit bis zur franz. Revolution ausüben durfte. […]
HBLS, Bd. 7, S. 143 — „UNTERBÆCH“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 7, S. 143 — „UNTERBÆCH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934