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Dägerlen
Les armoiries de Dägerlen dans le canton de Zurich (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →Histoire
Politische und Pfarrgem. IT'nppen: von Silber mit stehendem Widder. Wie aus den gem achtenarchäologischen Funden (bei der Steinm üri nahe Oberwil) zu schliessen ist, muss die Gegend schon in römischer Zeit bewohnt gewesen sein. Vermutlich führte die von Oberw interthurherkommende, nach Ossingen-Schaffhausen laufende römische Militärstrasse an Rutschwil, Dägerlen und Oberwil vorbei. Der Name Tegerlo, der «grosser Wald» (tëgerloch, -loh) bedeutet und auf eine alamannische Ansiedlung zurückgehenmag, taucht erstm als in einem Urbar des Klosters Rh ein au aus dem Anfang des 14. Jahrh. auf. Dieses besass hier eine curia dicta Kelnhof. Nach dem Habsb. Urbar hatte 1361 die Herrschaft zwei Höfe inne. Waldbesitz zu Tegerlen stand im 16. Jahrh. dem Kloster Petershausen zu. Ueber die Rechtsverhältnisse gebricht es an jeglicher zuverlässigen Kunde. Rheinau genoss hier grundherrliche Rechte, während Habsburg-Oesterreich die Vogteigerichtsbarkeit ausübte. Politisch gehörte das Dorf zur österreichischen Grafschaft Kiburg bis 1424, hierauf zur gleichnamigen zürcherischen Landvogtei, welche auch die Hochgerichtsbarkeit handhabte. […]
HBLS, Bd. 2, S. 680–681 — „DÆGERLEN“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 2, S. 680–681 — „DÆGERLEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934