Communes · ZH
Armoiries · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Lindau
Les armoiries de Lindau dans le canton de Zurich (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Rot gold
HBLS, Bd. 4, S. 696–697 — „LINDAU“ · en allemand
Histoire
Dorf, polit, und Kirchgem. mit Tageiswangen, Winterberg, Kleinikon, Eschikon und Grafstal. Röm. Ansiedlung in der «Steinmüri», Alamannensiedelung, alamann. Gräber in L. und Tageiswangen, Betbur in L. (J. Heierli: Erkl. zur archäolog. Karte des Kts. Zürich). Im Besitzgrundherrlicher Rechte waren in Lin tau via, Lindunowa, Lindenovia die Abtei St. Gallen 774 und das Stift Einsiedeln 996, das hier 1436 noch einen Lehenshof mit Eigenleuten hatte. Die Gerichte standen den Grafen von Kiburg und nach deren Aussterben der Herrschaft Oesterreich zu. Mit der Grafschaft Kiburg kam L. 1464 an Zürich. Der Ort gehörte bis 1798 zum Illnaueramt der Landvogtei Kiburg, bis 1803 zum Distrikt Bassersdorf, bis 1815 zum Bez. Bülach und bis 1831 zum Oberamt Kiburg. Die dem hl. Gallus geweihte Kirche hatte schon 1275 einen Leutpriester. Von der Herrschaft Oesterreich kam die Kollatur an den Rat zu Zürich 1464. In die erneuerte Kirche schenkte der Rat 1518 ein Fenster und einen Altarstein. Neues Pfarrhaus 1774, neue Kirche 1896. TageisWangen, Kleinikon, Grafstal und Winterberg wurden 1711 von der Pfarrei Illnau abgetrennt und L. zugeteilt. […]
HBLS, Bd. 4, S. 696–697 — „LINDAU“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 4, S. 696–697 — „LINDAU“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934