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Maur
Les armoiries de Maur dans le canton de Zurich (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Schwarz eine gezinnte weisse Mauer
HBLS, Bd. 5, S. 65 — „MAUR“ · en allemand
Histoire
Dorf, polit, und Kirchgem mit einer Reihe von Weilern und Höfen. Mure 820; Mura 952. Beide Formen finden sich durch das ganze Mittelalter. Die archäologischen Funde sind ziemlich zahlreich. Ueberreste von vier Pfahlbauten (Kupferzeit), ein prähistorisches Refugium am «Benkelsteg» mit zwei Wällen, in Aesch Gräber aus alamannischer Zeit und aus der Merowingerzeit eine Münze. Im Mittelalter hatten in Maur in erster Linie das Gross- u. das Fraumünsterstift in Zürich Besitzungen. Auf der Burg sassen die Meyerv. Maur (1257 miles villicus de Mure). Sie sind hervorgegangen aus dem Meierhof des Fraumünsterstiftes, das die nie dem Gerichte besass, während die hohen zu Greifensee gehörten. Burgu. Gerichte gingen im ausgehenden 14. Jahrh. an Zürcher Bürgergeschlechter über; die letzten Inhaber waren seit 1749 die Herrliberger. Bevölkerung: 1836, 2133 Einw.; 1920, 1452. Die 963 erstm als genannte Kirche erscheint 1247 im Besitz des Fraumünsterstiftes und verbleibt bei diesem bis zur Uebergabe an die Stadt 1524. Die heutige Kirche stamm tv. 1510/1512, der Turm von 1507. Hübsche Glasgemälde, die sich noch im 18. Jahrh. in der Kirche befanden, wurden nach Deutschland verkauft. […]
HBLS, Bd. 5, S. 65 — „MAUR“ · en allemand · extrait
Sources
- HBLS, Bd. 5, S. 65 — „MAUR“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934