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Thalheim an der Thur
Les armoiries de Thalheim an der Thur dans le canton de Zurich (Suisse) : origine, signification et histoire du blason communal — avec blasonnement et comme objet de collection dans l'armorial de la Suisse.
Voir dans l'album →in Gold mit schwarzem Tatzenkreuz in silbernem Ort schwarzer, rotgezungter Löwe (Nr. 105, Serie 21 der Zürcher Gemeindewappenkarten)
HBLS, Bd. 6, S. 741 — „THALHEIMANDERTHUR“ · en allemand
Histoire
Polit, und Schulgemeinde, die samt dem Weiler Gütikhausen zum Sek.-Schulkreis Andelfingen gehört. Bis zur 1878 erfolgten Nam ensänderung hiess das Dorf Dorlikon. Das Kreuz geht auf das Kloster Allerheiligen zurück. Der Löwe scheint an die Ministerialen von Dorlikon zu erinnern. Wappenscheibe von 1685. Urnengräber aus der Bronzezeit; römische Ansiedlung in der Betbur. Den Patronat über die Kapelle zu T. besass das Kloster Allerheiligen zu Schaffhausen. Sie war Filiale von Gross-Andelfingen. 1599 wurde die Kapelle zur Kirche erhoben, 1643 eine eigene Pfarrei errichtet, 1648 aber Th. der Pfarrei Altikona. Th. zugeteilt. Die Grundherrschaft war teilweise kiburgisch-habsburgischer Besitz, teilweise stand sie den Stiften Töss (seit 1257), Katharinental und Wettingen (seit 1268) zu. Die Vogtei kam 1324 von Heinrich von Wespersbül an Walter von Gachnang; von 1377 an war sie beim Hause Hohenlandenberg. 1434 kam Th. mit der ganzen Herrschaft Andelfingen an Zürich. Bevölkerung: 1836, 565; 1920, 455; 1930, 450 Einw. Kirchenbücher seit 1599 (Staatsarchiv Zürich).
HBLS, Bd. 6, S. 741 — „THALHEIMANDERTHUR“ · en allemand
Sources
- HBLS, Bd. 6, S. 741 — „THALHEIMANDERTHUR“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934