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Herzogenbuchsee
Das Wappen von Herzogenbuchsee im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Herkunft & Bedeutung
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SWF — „Herzogenbuchsee“ (2026-07-28) · auf Deutsch · Auszug
Geschichte
Eines der stattlichsten Dörfer im Oberaargau; Kirchgem punkt einer mittelalterlichen Grundherrschaft. 886 arrondierten eine Frau Aba und ihr Sohn Adalgoz ihren Besitz um Buchsee (Puh sa) durch Tausch mit dem Kloster St. Gallen. Später gelangte der Hof als rheinfeldisches Hausgut an die Zähringer und nach deren Aussterben (1218) an Kiburg. 1108 schenkte Agnes von Rheinfelden, die Gemahlin Herzog Berchtolds "ÎJ, von Zähringen, den Hof (curia) in H. samt den Kirchensätzen von H., Seeberg und Huttwil der Benediktinerabtei St. Peter im Schwarzwald, die hier eine Propstei errichtete. Bestätigungen der Schenkungen 1109 und 1111. Der eigentliche Dinghof blieb in der Hand der Zähringer oder gelangte jedenfalls wieder an deren kiburgische Erben, ebenso die Kastvogtei über Propstei und Kirchen. 1254 überliess Graf Hartmann der Jüngere aus dem ältern Haus Kiburg den Hof H. (Bux ia) nebst ändern Besitzungen seiner Gemahlin Elisabeth, geb. Pfalzgräfm von Burgund, als Morgengabe. In kiburgischem Besitz blieb auch der mit Mauern und Graben stark befestigte Kirchhof, welcher die Kirche und eine stadtartige Niederlassung umschloss. […]
HBLS, Bd. 4, S. 216 — „HERZOGENBUCHSEE“ · auf Deutsch · Auszug
Gemeindefusion
2008: Herzogenbuchsee, Oberönz → Herzogenbuchsee
SWF — „Herzogenbuchsee“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 216 — „HERZOGENBUCHSEE“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Herzogenbuchsee“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelöste Gemeinde ging in Herzogenbuchsee auf:
- Oberönzfusioniert 2007