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Jegenstorf
Das Wappen von Jegenstorf im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Weiss eine rote gezackte Mauer
HBLS, Bd. 4, S. 404 — „JEGENSTORF“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Eigistorf 1180, nach dem alam. Eigennamen Igo. Im nordöstl. gelegenen Hurstwald fand man 11 Grabhügel aus der Hallstattzeit. Auf dem Kirchhügel befand sich eine römische Ansiedlung (Kultusstätte, villa), von der Münzfunde von Augustus bis Constantinus, Säulenfragmente aus Jurakalk, Marmorplättliböden, Bad- und Gräberanlagen gefunden wurden. Ursprünglich eine freie Dorf- und Markgenossenschaft, kam J. unter die Herren von Jegistorf (s. d.), die in J. ein festes Schloss mit gewaltigem Bergfried bauten (angeblich 1111). Daneben befand sich eine Dingstätte der Landgrafschaft Kleinburgund und des Landgerichts Zollikofen. Nach dem Aussterben dieses Geschlechts kamen Schloss und Gerichtsbarkeit an Peter von Krauchtal und durch seine Tochter 1321 an Burkhard von Erlachu. verblieben bei den verschiedenen Linien dieses Geschlechts bis 1593, wo sie durch Kauf an Ulrich von Bonstetten übergingen. 1675 erbte sie Niki, von Wattenwyl, und von den Nachfolgern aus der Familie Wattenwyl wurde die Herrschaft 1720 an Albert Friedrich von Erlach veräussert, der das Schloss mit drei weiteren Türmen ausbauen liess. 1758 wurde es an die v. Stürler verkauft, die es noch heute besitzen. […]
HBLS, Bd. 4, S. 404 — „JEGENSTORF“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1180 · Eigistorf 1180
HBLS, Bd. 4, S. 404 — „JEGENSTORF“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 404 — „JEGENSTORF“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Jegenstorf auf:
- Ballmoosfusioniert 2009
- Münchringenfusioniert 2013
- Scheunenfusioniert 2013