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Kirchlindach
Das Wappen von Kirchlindach im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Silber ein roter Balken, begleitet von drei grünen Lindenblättern
HBLS, Bd. 4, S. 508–509 — „KIRCHL IN DACH“ · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Pfarrdorf. Lindenacho 1185, 1221, 1276; Lindnacho 1255; im 14. Jahrh. Kilchlindnach(o), Linnach, Lindnach. Gräber aus der La Tènezeit; röm. Funde: eine Goldmünze, zwei goldene Ohrringe, bronzener Handgelenkring. Filialortschaften von K. sindu. a. Ober- und Nieder-(od. Steg-) Lindach. Zwischen beiden Orten war vor alter Zeit ein kleiner See, an dessen Gestade die Burg der Edlen von Lindach gestanden sein soll. Der Zehnten zu Lindach (Nieder-L.?) gehörte dem St. Johannserhaus in Bern, derjenige zu K. dem niedern Spital in Bern. Die Abtei Erlach-St Johannsen besass hier schon vor 1185 Güter. Zu K. waren aber besonders mehrere Bernbürger begütert: Conrad von Oey (1305), die Geschlechter Buwli, Münzer und von Erlach. Der Kirchensatz gehörte von altersher den Freiherren von Bremgarten, dann den Buwli, hierauf den v. Erlach und von 1579 an durch Kauf der Stadt Bern. 1907 entdeckte und restaurierte man in der einst dem hl. Eligius geweihten Kirche wertvolle Fresken, die z. T. aus der Zeit vor 1317, z. T. aus dem 15.lahrh. stammen. K. war nach der Reformation im Dekanat, nun Kapitel Büren verblieben. 1611-12 verstürben an der Pest 110 Personen, d. h. […]
HBLS, Bd. 4, S. 508–509 — „KIRCHL IN DACH“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1185 · Lindenacho 1185, Lindnacho 1255
HBLS, Bd. 4, S. 508–509 — „KIRCHL IN DACH“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 508–509 — „KIRCHL IN DACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934