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Oberdiessbach
Das Wappen von Oberdiessbach im Kanton Bern (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gern und Dorf, Kirchgem. mit Aeschlen, Bleiken, Brenzikofen, Freim ettigen und Herbligen; Schloss und ehemalige Herrschaft. Fundort römischer Münzen. Jahn vermutet, dass die Burg Diessenberg und der sog. Grafenbühl schon in römischer Zeit römische Bauten getragenhätten. — Jahn: Kanton Bern. p. 407. — [O. T.] — Tiecebac 1218; Diezbac 1312; später O. zum Unterschied von Diessbach bei Büren. Der Name geht auf das alam. Zeitw ort diezen = rauschen zurück. Die nach der ältesten Burg Diessenberg genannte Herrschaft um fasste nebst 0. auch die Gem. Aeschlen, Bleiken und Hauben, sowie Ausserbirrmoos, Schön tat und Barschwand. Urspr. gehörte sie»vahrsch. zur grossen Herrschaft Thun und nach deren Teilung Ende des 12. Jahrh. dem Herzog Berchtold V. von Zähringen. Nach dessen Tod kam sie zuerst an das ältere, dann an das jüngere Haus Kiburg bis 1406, wo die Obe'rherrlichkeitmit der Landgrafschaft Kleinburgund an Bern überging. Bis 1798 blieb sie dem Landgericht Konolfmgen zugeteilt. Unter den Kiburgern hatten die Senn von Miinsingen die Herrschaft Diessenberg als Lehen inne. Die Burg wurde 1331 von den Bernern zerstört (Justinger); […]
HBLS, Bd. 5, S. 333 — „OBERDIESSBACH“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 333 — „OBERDIESSBACH“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Oberdiessbach auf:
- Aeschlenfusioniert 2009
- Bleiken bei Oberdiessbachfusioniert 2013