Gemeinden · GR
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Calanca
Das Wappen von Calanca im Kanton Graubünden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →von Blau mit goldenem Andreaskreuz, im Schildhaupt begleitet von einer silbernen Lerche (Varianten)
HBLS, Bd. 2, S. 493 — „CALANCA“ · auf Deutsch
Geschichte
Talschaft, m ündet ca. 2 Stunden nordöstlich von Bellinzona aus. Die Einwohner sind katholisch und sprechen italienisch. Seit dem 12. Jahrh. stand das Calancatalzusammen mit der Mesolcina unter der Herrschaft der Grafen von Sax. Diese verkauften ihre Rechte über beide Täler 1480 an G. G. Trivulzio von Mailand. Als dieser 1496 in Streit geriet mit dem Herzog Ludwig Sforza von Mailand, tra ter mit seinen Besitzungen im Misox und C. in den Grauen Bund ein. 1549 kauften sich Misox und C. mit 2400 11. von Trivulzio los. Seither teilten sie das Los des Freistaates der III Bünde, dessen achtes Hochgericht sie bildeten. Das Calancatal bildete bis 1866 eine Markgenossenschaft. Dam als wurde es in 11 Gemeinden eingeteilt, von denen jede ihr eigenes getrenntes Gebiet und ihre eigene Verwaltung hat. Auch kirchlich ist jede Gemeinde selbständig, aber dem Bischof von Chur unterstellt. — [B. P.] — Das sehr enge, zu einem grossen Teilu nproduktive Tal kann seine Bevölkerung nicht vollständig ernähren. Heute noch sind viele zu periodischer oder dauernder Auswanderung gezwungen. In den Schweizerstädten oder im Auslande beschäftigen sie sich mit Glaserei oder Flachmalerei. […]
HBLS, Bd. 2, S. 493 — „CALANCA“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 493 — „CALANCA“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Calanca auf:
- Landarencafusioniert 1979
- Arvigofusioniert 2014
- Braggiofusioniert 2014
- Caucofusioniert 2014
- Selmafusioniert 2014