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Lostallo
Das Wappen von Lostallo im Kanton Graubünden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. mit ca. 400 Einw. Sie besteht aus drei Dörfern: Sorte, Lostallo und Cabbiolo. Die Moesa hat mehrmals die Talsohle überschwemmt und grosse Schuttmassen abgelagert. Jetzt ist sie mit Hilfe des Bundes und des Kantons eingedämmt. Die Gem. hat daher oft grossen Schaden gelitten und musste Hilfe suchen, früher beim Grauen Bund, später beim Kanton. Alle drei Jahre versammeln sich in L. die Wahlmänner der Gem., um das Bezirksgericht zu wählen. Die Sage erzählt, L. komme von Lu stullux; dieser soll die Etrusker in’s Misoxertal geführt und sich eben in L. niedergelassen haben. Im übrigenteilte L. das Los der Nachbargem. Soazza und Mesocco. Pfarregister seit 1641. [B. p.l LOSTORF (Kt. Solothurn, Amtei Gösgen. S. GLS). Gem. und Pfarrdorf. 1524 wurde dort ein römischer Münzschatz gefunden. L. gehörte zur alten Herrschaft Wartenfels, mit der es 1465 an Solothurn kam. Dank einer 1412 entdeckten Heilquelle entwickelte sich dort im 15. Jahrh. ein Badeetablissement. Die Kollatur der Kirche gehörte urspr. dem Deutschordenshause in Basel, das sie 1538 an Schultheiss und Rat von Solothurn verkaufte. Die heutige Kirche stammt aus dem 17. Jahrh. Tauf- u. Ehereg. seit 1805, Sterberegister seit 1826. […]
HBLS, Bd. 4, S. 724 — „LOSTALLO“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 724 — „LOSTALLO“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934