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Masein
Das Wappen von Masein im Kanton Graubünden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →geteilt von Gold und Rot, oben Mohrenkopf, un ten ein weisser Kinn backen (rom
HBLS, Bd. 5, S. 54 — „MASEIN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf, Medezena 1156 als Besitzung des Klosters Kazis. Im 12. Jahrh. gehörte die Gem. zur Herrschaft der Freiherren von Vaz und nach deren Aussterben 1338 dem Grafen Rud. von Werdenberg-Sargans, von 1383 an den Herren von Räziins. 1459 kam die Gem. wieder an die Werdenberg und blieb diesem Geschleckte bis 1475, wo Jörg von Werdenberg seine Besitzungen an das Bistum verkaufte. M. war noch lange mit Thusis verbunden und löste sich von dieser Gem. erst im Laufe des 16. und 17. Jahrh. ab. In der Nähe des Dorfes liegt die Schlossruine Tagstein, deren Herren zeitweise die niedere Gerichtsbarkeit über M. u. dessen Umgebung ausübten. Kirchlich gehörte M. urspr. zur St. Johannskirche nach Hoch Realta. Pfarregister seit 1743. [ B. Mathieu.] MA BELLA. Familien der Kte. Graubünden und Tessin. A. Kanton Graubünden. Angesehenes Bürgergeschlecht von Puschlav, t im 19. Jahrh. m asella). ■— 1. Bernhard, Hauptmann der Gotteshaus truppen im Veltlin 1525, Landvogt in Maienfeld 1657-1653. — 2. Bernhard, Landvogt in Maienfeld 1705, Podestat zu Trahona 1709-1710. — 3. Antonius, Dr., Podestat zu Puschlav. — 4. Bernhard, vielleicht identisch mit. Nr. 2, Podestat zu Tirano 1721-1722 und 1745-1746. — 5. […]
HBLS, Bd. 5, S. 54 — „MASEIN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 54 — „MASEIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934