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Rongellen
Das Wappen von Rongellen im Kanton Graubünden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold auf grünem Dreiberg ein grüner Zweig mit 3 bra unen Nüssen
HBLS, Bd. 5, S. 711 — „RONGELLEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Dorf, das politisch seit alter Zeit zu Schams gehört und nach Thusis, mit dem zusammen es ca. 1529 zur Reform übertrat, kirchgenössig ist. Schon zur Römerzeit führte eine Strasse von Norden herkomm end mit Umgehung der Viamala über R., entweder durch die Schamser Maiensässe und die Alp Annarosa nach Sufers oder über Mathon nach Andeer. Auch die spätere Strasse führte über R., von dort aber hinunter in die innere Viamala und weiter auf der linken Rheinseite nach Andeer. Durch die Œffnung des verlorenen Lochs (1738-1739) wurde der ganze Talweg passierbar, sodass sich der Verkehr diesem zuwandte und R. verödete. Bevölkerung: 1929, 69 Einw. — Vergl. G. Bener: Zur Gesch. der Transitivege durch Graub. — Vortrag J. Escher-Bürkli: NZZ 1928, Nr. 2098. — E. Camenisch: Reform.-Gesch. — J. A. v. Sprecher: Gesch. der 111. Bünde im IS. Jahrh. [P. Gillardon.] RONJAT, Étienne, 1657-1737, von Beaurepaire (Dauphine), erster Chirurg Wilhelms III. von England, Bürger von Genf 1734, zog von dort nach Vevey, wo er 1720 Bürger wurde, hinterliess sein Vermögen den ROOS Spitälern von Vevey, London und Genf. — AIIS 1905, 42. — de Montet: Diet. [H. Da.] RONKA (früher Run gg). Familie der Stadt Luzern. […]
HBLS, Bd. 5, S. 711 — „RONGELLEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 711 — „RONGELLEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934