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Rothenbrunnen
Das Wappen von Rothenbrunnen im Kanton Graubünden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf, polit. Gemeinde, nach Almcns kirchgenössig, aber seit 1741 mit eigener kleiner Kirche. R. gehörte urspr. den Herren von Juvalt als Besitzern der beiden Burgen Nieder- und Oberjuvalt (daher der rom an. Name Giuvaulta). Später ging es an die Besitzerv. Ortenstein über, bis sich die Herrschaftsleute von R. mit den ändern zu Ortenstein gehörenden Gemeinden 1527 von dem dortigen Herrschaftsherrn, Ludwig Tschudi von Glarus, loskauften und ein eigenes Gericht Ortenstein bildeten. Später trat es wie die zu diesem Gericht gehörenden Berggem. Trans, Scheid und Feldis zur Reformation über. Ueber R. führte die alte Reichsstrasse von Ems durch den Vogelsang nach dem Domleschg und weiter über den Splügen nach Italien. Das Dorf erhielt seinen deutschen Namen von dem gleichnamigen Bad (jodhaltiger, alkalischer Eisensäuerling). 1566 zum ersten Mal urk. erwähnt, gehörte dieses im 16. Jahrh. zugleich versch. An te ilha bern, darunter der Stadt Chur. 1667-1877 war es im Besitz der Familie Caviezel. 1888 neugebaut und erweitert, kaufte der Kt. Graubünden 1922 das Bad R. zur Unterbringungeines Altersheims daselbst; doch wurde ein Teil des Bades seiner urspr. Bestimmung erhalten.
HBLS, Bd. 5, S. 727–728 — „ROTENBRUNNEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 5, S. 727–728 — „ROTENBRUNNEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934