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Thusis
Das Wappen von Thusis im Kanton Graubünden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. u. Flecken. Tosana 1156; Tusans 1225; Tusanum 1290; später Tusen, Tusens, Tuses, Tusis. Die Gründung der Ortschaft durch flüchtige Tuscier in vorröm. Zeit ist durch aus sagenhaft. Trotz einiger römischen Münzfunde ist es unsicher, dass der römische Sp lügenweg Th. berührte. Die Begehung des un te ren Viam alawegs im 12. und 13. Jahrb. ist sicher, doch zweifelhaft, ob er sich von der heutigen ersten Viam alab rü cke weg über Carsch enna nach Sils (St. Alb in) oder über Oberrongellen nach Th. zog. Vermutlich entwickelte sich die Ortschaft aus einem Grosshof des benachbarten Klosters Bazisu. einem Meierhof des Bistums Chur. Im 12. Jahrh. stand Th. mit dem Heinzenberg unter den Freiherren von Vaz, kam 1333 durch Erbschaft an die Grafen von Werdenberg - Sargans, von ihnen Ende des 14. Jahrh. durch Kauf an die Freiherren Brun zu Rhäzüns und nach deren Erlöschen durch Erbschaft 1459 zurück an die Werdenberg -Sargans, die 1475 ihre Herrschaftsrechte am Heinzenberg (incl. Th.) an das Bistum Chur ab tra ten. Erst 1709 gingen die letzten Hoheitsrechte des Bistums über Th., Heinzenberg und Tschappina durch Auskauf an die Gem ein den über (Hochgericht Thusis). […]
HBLS, Bd. 6, S. 817–818 — „THUSIS“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 6, S. 817–818 — „THUSIS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelöste Gemeinde ging in Thusis auf:
- Muttenfusioniert 2017