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Trimmis
Das Wappen von Trimmis im Kanton Graubünden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. u. Dorf. Es hat seinen Namen von den 3 über dem Dorfe aufragenden Bergkuppen der Sayser Köpfe (vergl. Art. Tr im ons). Um 800 wird die Kirche St. Carpoforus zu T. erwähnt. Kaiser Otto I. schenkte sie 958 den Bischof Ha rtbert von Chur. Otto II. fügte 966 noch Weinberge zu T. hinzu. 998 aber besass dis Kloster Pfäfers diese Kirche. Später kam der Kirchensatz an die Neuburg bei Untervaz und mit dieser 1496 an den Bischof von Chur. Das Gebiet von T. gehörte im Mittelalter grösstenteils den 3 innerhalb seiner Gemeindegrenzen gelegenen Burgen Trimmis oder Castell Pedinai, Alt-Aspermont und Büchenberg und kam später grösstenteils an das Bistum Chur, das schon seit den Schenkungen der Ottonen daselbst Güter besass (Molinära). Auch das Kloster Pfäfers war daselbsl begütert. — Heber das Dienstmannengeschlecht von T. s. Art. Tr im ons. — Bis gegen Ende des Mittelalters hatte der Bischof von Chur aus T. und den ändern Dörfern eine eigentliche Landesherrlichkeit geschaffen, doch erloschen seine Rechte kraft der Ilanzer Artikel (1526), und Trimmis erhielt die Freiheit. […]
HBLS, Bd. 7, S. 70–71 — „TRIMM IS“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 70–71 — „TRIMM IS“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelöste Gemeinde ging in Trimmis auf:
- Saysfusioniert 2007