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Urmein
Das Wappen von Urmein im Kanton Graubünden (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf, das erstm als 1256 genannt wird in Verbindung mit dem Kloster Cazis, das einen Hof daselbst besass; ebenso bezog das Bistum Chur 1290 Einkünfte von Urm ein. Ende des 14. Jahrh. haben die Ritter von Schauenstein dort bischöfliche Lehen und das Saltneramt (Flurpolizeiamt) inne. Politisch bildete U. eine der 4 Gerichtsgem. des Gerichts Heinzenberg und kam mit diesen 1475 durch Kauf von den Grafen von Werdenberg-Sargans an das Bistum Chur. U. teilte auch weiterhin seine Geschicke mit den ändern Gem. des Gerichts Heinzenberg, das 1851 zum Kreis Thusis geschlagen wurde. Kirchlich gehörte U. urspr. zu Ilohenrätien, dann zur Galluskirche zu Portein. Der Reformation trat es bald nach 1526 bei. Der Pfarrer zu Portein hatte alle drei, von 1541 an alle vier Wochen in der Leonhardskirche zu Flerden, wohin die Urm einer zur Kirche gingen, Gottesdienst zu halten. 1724trennte sich U. von Flerden und baute eine eigene Kirche. Kirchenbücher seit 1681 mit Flerdenzusam men, seit 1725 eigene.
HBLS, Bd. 7, S. 192 — „URMEIN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 7, S. 192 — „URMEIN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934