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Affeltrangen
Das Wappen von Affeltrangen im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in weiss ein schwarzer Affe, in der rechten Pfote einen kleinen runden Spiegel, mit der linken eine Zweispitze schulternd
HBLS, Bd. 1, S. 180–181 — „AFFELTRANGEN“ · auf Deutsch
Geschichte
Orts- u. Kirchgemeinde an der Laucheu. der Strasse Märstetten Wil. Bildetmit Zetzikon, Märwilu. Buch eine polit. Gemeinde, mit Märwil (nicht Märstetten, wie es im GLS irrig heisst) als Filiale eine evangel. Kirchgem. Die Katholiken, welche */4 der Einw ohnerschaftausmachen, sind im benachbarten Tobel pfarrgenössig. Der Name Affaltraw angas bedeutet: mit Apfelbäumen bestandene Fluren. Siehe den Art. Affolter. Durch Schenkungen der Grafen Im mo 779 u. Isanbert 798 u. 827 erlangte die Abtei St. Gallen Grundbesitz in A., der jährlich 66 Mütt Getreide abtrug. Auch die Grafenv. Toggenburg hatten dort Grundbesitzu. Vogteirechte; desgl. die Kommende Bubikon, welche 1228 dafür Hofu. Kirche von Tobel eintauschte. Abt Rumo von St. Gallen verkaufte 1280 den Hof in A. an die Johanniterkommende Tobel, bei der er verblieb bis zu deren Aufhebung 1804. Anno 1405 gingen auch die Kirche und der Kirchensatz vom Stift St. Gallen an Tobel über. Zu Anfangd. 16. Jahrh. trat die Gemeinde zur Reformation über und blieb dabei. Darob entstanden häufig Zwistigkeiten mit dem Komtur als Kollator, in denen Zürich den Evangelischen Beistand leistete. 1804 ging das Kollaturrecht auf die thurg. […]
HBLS, Bd. 1, S. 180–181 — „AFFELTRANGEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 1, S. 180–181 — „AFFELTRANGEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Affeltrangen auf:
- Buch bei Märwilfusioniert 1994
- Märwilfusioniert 1994
- Zezikonfusioniert 1994