Gemeinden · TG
Wappen · Public domain · Wikimedia Commons ↗
Birwinken
Das Wappen von Birwinken im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Dorf. Wirinchova 822-827, Birbichon 1275, Birbikon ca. 1350, Birwinkel 1402. 822 gewann St. Gallen durch Tradition Grundbesitz in B., verzichtete aber 854 auf allen Besitz in der sog. Bischofshöri gegen Entlassung aus dem Diözesanverbandmit Konstanz. 1209 übertragen die freien Leute von B. und Totnach freiwillig die Gerichtsvogtei über ihr Gebiet an die Freiherren von Spiegelberg, und nach deren Aussterben fiel die Freivogtei an Ritter Eberhard von Strass, der 1376 sie samt der Herrschaft an die Grafen von Toggenburg verkaufte. 1402 wurden durch den Bischof von Konstanz als Schiedsrichter die freien Leute, die in das freie Amt zu B.gehören, der Gräfin Kunigund von Montfort, geb. von Toggenburg, zugeteilt. 1464 kam die Herrschaft Spiegelberg an die Muntpraten von Konstanz, die seit 1436 die Herrschaft Weinfelden besassen. Schliesslich kam die Freivogtei B. mit der Herrschaft Weinfelden durch Kauf an die StadtsZürich 1613. Schon 1275 bestand in B. eine Kapelle, die zum Dekanat Arbon gehörte. 1436 gaben die Leute von B. den Augustinern zu Konstanz 60 lb. gegen die Verpflichtung, in der dortigen Kapelle sonntäglichen Gottesdienst zu halten. […]
HBLS, Bd. 2, S. 276–277 — „BIRWINKEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1275 · Birbichon 1275, Birwinkel 1402
HBLS, Bd. 2, S. 276–277 — „BIRWINKEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 2, S. 276–277 — „BIRWINKEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Birwinken auf:
- Happerswil-Buchfusioniert 1994
- Klarsreutifusioniert 1994
- Mattwilfusioniert 1994