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Hohentannen
Das Wappen von Hohentannen im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Dorf, Ortsund Munizipalgem. villa Hontannon 1256; Hohentannun 1275. Schon seit dem 14. Jahrh. gehörte in H. die niedere Gerichtsbarkeit und viel Grundbesitz als bischöflich konstanzisches Lehen zum Schloss Heidelberg und machte seinen Besitzerwechselmit. Als um 1700 Aussicht bestand, dass Heidelberg in katholische Hände komme, betrug die Zahl der dazugehörigen Lehensleute in H. 196. Mit Heidelberg ging H. darauf an die Werdmüller, sodann an die von Muralt über. Durch H. führte früher eine wichtige Verbindungsstrasse von St. Gallen und Appenzell nach dem Mittelthurgau; sie brachte dem Dorf Verdienst durch Vorspann und durch Unterhalt der Fuhrleute. Um 1790 stellte der Gerichtsherr von Muralt die Strasse auf eigene Kosten wieder her und erhob dafür fortan einen Wegzoll bei Heidelberg. Mit dem Bau der direkten Strasse Kradolf-Bischofszell (1823) schwand der Verkehr aus H. Der Versuch um 1870-1880, die Stickerei einzuführen, misslang. Im mer war die Beschaffung von Trinkwasser auf der Hochebene von H. schwierig, in trockenen Sommern musste das Wasser aus einem Schöpfbrunnen unterhalb Hummelbergmit Wagen geholt werden, bis 1891 eine Wasserversorgungeingerichtet wurde. […]
HBLS, Bd. 4, S. 282–283 — „HOHENTANNEN“ · auf Deutsch · Auszug
Erste Erwähnung
1256 · Hontannon 1256, Hohentannun 1275
HBLS, Bd. 4, S. 282–283 — „HOHENTANNEN“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 282–283 — „HOHENTANNEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelöste Gemeinde ging in Hohentannen auf:
- Heldswilfusioniert 1998