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Homburg
Das Wappen von Homburg im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →in Gold ein schwarzes Hirschgeweih
HBLS, Bd. 4, S. 294–295 — „HOMBURG“ · auf Deutsch
Herkunft & Bedeutung
Zur nächsten Gemeindefusion: Isorno TI (alphabetisch innerhalb der Schweiz) Zur nächsten Gemeindefusion: Kemmental TG (alphabetisch innerhalb des Kantons Thurgau) Zur nächsten Gemeindefusion: Kirchdorf BE (innerhalb der Bewertungsstufe "schlecht") Exkurs: Der Reichsapfel in der Heraldik Der Reichsapfel (lat. Gl obus Cruciger , von globus „Kugel“, crux „Kreuz“ und gerere „tragen“) ist ein Herrschaftszeichen in Form einer Weltkugel mit au fgesetztem Kreuz. Er geht historisch auf den Globus zurück und symbolisierte die Weltherrschaft des Heiligen Römischen Reichs deutscher Nation. Zusammen mit Krone und Zepter gehörte er zu den Reichskleinodien und kam vor allem bei den Krönungszeremonien zum Einsatz. Es ist eine Kugel, die waagerecht von einer sogenannten Äquatorialspange umschlossen wird und senkrecht von 2 weiteren Spangen, in Kreuzform angelegt und nur bis zur Äquatorialspange reichend. Gekrönt wird das ganze vom christlichen Kreuz. Spangen und Kreuz sind mit Edelsteinen besetzt. Einige Gemeinden führen aus unterschiedlichen Gründen den Reichsapfel in ihren Wappen:
SWF — „Homburg“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Geschichte
Gem. und Dorf in der ehemaligen Herrschaft Klingenberg. Bei Un terhörstetten ist ein Einbaum aus unbestimm ter Zeit gefunden worden. Hohenperc 889. Auf dem Platze der heutigen Kirche stand noch 1449 eine Burg, die spätestens aus dem 10. Jahrh. stam men dürfte und deren Reste bis ins 18. Jahrh. deutlich waren. Vielleicht gehörte sie ursprünglich dem hegauischen Geschlechte von Homburg oder befand sich vor Erbauung der Burg Klingenberg als Lehen in der Hand der Dienstmannen dieses Namens. Als Dorf erscheint H. Mitte 13. Jahrh. Die Kirche St. Peter und Paul ist offenbar im 10. Jahrh. aus einer älteren Burgkapelleentstanden. Patronat und Kollatur hatten die Klingenberger, die aus ihren eigenen Reihen mehrere Pfarrherren stellten. Als 1449 Friedrich von Heidenheim die Herrschaft an trat, wurde in H. die Gerichtsofi'nung erneuert und das Pfarreinkommen geändert. Seine Wittwe Mag- fi 0MB URG dalena Payer bedachte 1466 die längst bestehende Kapelle St. Nikolaus (jetzt Gehöft Kappel mit 1810 neugebauter Kapelle) so reichlich, dass ein eigener Priester angestellt werden konnte. Die Anfänge der Reformation zeigen sich 1521, wo die Bilder verbrannt wurden; […]
HBLS, Bd. 4, S. 294–295 — „HOMBURG“ · auf Deutsch · Auszug
Gemeindefusion
1999: Homburg, Gündelhart, Salen-Reutenen → Homburg
SWF — „Homburg“ (2026-07-28) · auf Deutsch
Erste Erwähnung
889 · Hohenperc 889
HBLS, Bd. 4, S. 294–295 — „HOMBURG“ · auf Deutsch
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 294–295 — „HOMBURG“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
- SWF — „Homburg“ (2026-07-28) — Stiftung Schweizer Wappen und Fahnen — Neue Fusionswappen, 1986–2021
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Homburg auf:
- Gündelhart-Hörhausenfusioniert 1998
- Salen-Reutenenfusioniert 1998