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Hüttwilen
Das Wappen von Hüttwilen im Kanton Thurgau (Schweiz): Herkunft, Bedeutung und Geschichte des Gemeindewappens — mit Blasonierung und als Sammelobjekt im Wappenalbum der Schweiz.
Im Album ansehen →Geschichte
Gem. und Dorf; sehr alte Ansiedelung. Neben spärlichen Funden aus der Bronzezeit, vielleicht bronzezeitlichen oder frühhallst attischen Grabhügeln bei Hörschhausen und einer keltischen Goldmünze vom Weier Steinegg sind vor allem beträchtliche Ruinen aus römischer Zeit zum Vorschein gekommen. Hütewiler 1255. Habsburgisches Lehen bis 1468. Kollator der den hl. Michael, Pankraz und Margareta geweihten Kirche war früher der Bischof von Augsburg, der das Patronat thurgauischen Adligen der Umgebung verlieh, so im 15. Jahrh. den Edlen von Münchwilen. Von ihnen gingen 1466 Gerichtsherrlichkeit, Kelnhof und Kirchensatz zu II. an die Kartause Ittingen, 1550 an einen Edlen von Girsberg, 1555 wieder an Ittingen, 1599 an Ulrich von Breitenlandenberg auf Schloss Herdern, der sie 1622 als Eigentum an Ittingen schenkte. Dort blieb die Kollatur bis zur Abtretung an die Kirchgem. 1843. Nach der Reformation 1529 gelang es den Bemühungen des Kollators, trotz der geringen Zahl von Uebertritten, 1539 den katholischen Gottesdienst wieder herzustellen, der dann zeitweise von den Prioren persönlich besorgt wurde. […]
HBLS, Bd. 4, S. 321–322 — „HÜTTWILEN“ · auf Deutsch · Auszug
Quellen
- HBLS, Bd. 4, S. 321–322 — „HÜTTWILEN“ — Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, 1921–1934
Ehemalige Gemeinden
Diese heute aufgelösten Gemeinden gingen in Hüttwilen auf:
- Nussbaumenfusioniert 1996
- Uerschhausenfusioniert 1996